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Soooo… ich bin jetzt zuhause bzw. schon nicht mehr, aber ich habe mein Jahr in China jetzt beendet, nächste Woche geht es noch zum Nachbereitungsseminar, aber eigentlich wars das. Deswegen werden hier jetzt keine neuen Posts mehr erscheinen!

Für alle neuen Freiwilligen(falls ihr auf WordPress zugreifen könnt):

Unter der Kategorie „Tipps für Freiwillige“ habe ich ein paar allgemeine Dinge geschrieben, die euch vielleicht helfen könnten.

Liebe Grüßean alle 🙂

Julia

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Von Ulaanbaatar über die Festung nach Hause

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Mein Hostel in Ulaanbaatar (eine Jurte ) und der größte Tempel in der Mongolei

In Ulaanbaatar, als ich aus dem Zug ausgestiegen bin habe ich mir das Knie gestoßen, deswegen bin ich die ganze Zeit in Ulaanbaatar gehumpelt und konnte nicht so viel von der Stadt oder der Umgebung sehen :/ Zum Glück ist es schnell besser geworden, so dass ich einen wunderbaren Aufenthalt in Moskau und am Baikalsee hatte. Neben der Natur, die sich auf der Reise von dem enlosen Grasland in der Mongolei zum noch viel viel endloseren Birkenwäldern in Russland geändert hat, hat sich auch die Kultur und das Preisniveau verändert… In der Mongolei war es etwas teurer als in China, aber es gab immer noch die gleiche Nudelsuppenkultur, während es in Russland dann eher westliche Speisen gab(es gab wieder Selter!!!).  In Moskau hatte ich dann wieder ein europäisches Preisniveau erreicht.

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Der Baikalsee und die Zugstrecke von Irkutsk nach Moskau… so sah es die ganze Zeit aus 😉

Von Ulaanbaatar bin ich zur „Festung“ Irkutsk gefahren, abgesehen von einem undurchschaubaren Abbiege- und Einbahnstraßensystem konnte ich aber nicht feststellen, warum die Stadt jetzt uneinnehmbar ist(zumindest bei Risiko 😉 ). Deswegen war ich den Großteil der Zeit, die ich da war, in Listvjanka, einem kleinen Dorf am Baikalsee.

Es folgte eine 4-tägige Zugfahrt, die zwar ganz nett war, aber 4 Tage sind dann doch zu lange, wenn man nur im zug ist. Nach einer ausgiebigen Dusche in meinem Hostel in Moskau habe ich mir dann einen Tag die schöne Stadt angeschaut – Moskau ist echt sehenswert!!!

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Ich mag Züge…

Ich verstehe echt nicht, warum Leute fliegen. Wer Bahn fährt, sieht viel mehr von der Welt als die Leute, die sich einfach in ein Flugzeug setzen und dann 3 Stunden später am Ziel aussteigen. Das mag natürlich nur meine Meinung sein, aber ich finde das Sprichwort stimmt:

Man sollte nie schneller reisen, als seine Seele folgen kann.

Ich hatte eine wunderbare Zugfahrt von BeiJing nach Ulaanbaatar- mit netter Begleitung und einer wahnsinnigen Aussicht auf Berge, Wüste(oder Halbwüste) und Steppe.

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BeiJing

Wie ihr sicher wisst, bin ich jetzt nicht mehr in NuJiang sondern treibe mich jetzt schon seit einer Woche in BeiJing rum. Die Stadt ist echt cool- es sind hier nur teilweise ein paar zu viele Touris unterwegs. Ich war hier teilweise schon echt froh, dass ich nicht unter Klaustrophobie leide, da in einem komplett voll gedrängten Tunnel vor einer Sicherheitskontrolle zum TianAnMen-Platz zu warten schon ohne Platzangst unangenehm. Und das kann häufiger an Sicherheitskontrollen passieren. Gibt auch genug davon hier: an jeder Subway-Station, um den kompletten TianAnMen-Platz und an nahezu jeder Sehenswürdigkeit und jedem Museum. Wobei ich mich dadurch nicht unbedingt sicherer fühle, da ich am Bahnhof in Kunming mit einem Taschenmesser in der Handtasche durch zwei Durchleuchtungen gekommen bin 😛

Was BeiJing auch noch ausmacht neben der vielen Menschen ist der Smok: die ersten 3 Tage hier habe ich kein einziges Mal die Sonne gesehen, aber die 3 Tage danach war das Wetter dafür mega toll und sonnig 🙂

Und alles hier ist einfach nur riesig… Hier als Beispiel der Westbahnhof(nicht der Hauptbahnhof)- auf das Foto hat leider nur etwa die Hälfte gepasst 😛

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Das Märchen vom kleinen Chinesen…

Ich habe mich wirklich groß gefühlt. So 11 Monate lang.

Dann bin ich nach BeiJing gekommen und fühle mich plötzlich wieder „klein“. Keine kleinen Minderheitenleute mehr, bei denen ich etwa so groß wie der durchschnittliche Mann war. Stattdessen ganz viele „große“ Chinesen- ich bin nur noch so groß wie die durchschnittliche Frau (ohne High-Heels). In Yunnan konnte ich über die noch locker drübergucken. Bei den Menschenmassen ist das aber eigentlich ganz praktisch, dann sieht man nur die nächsten 5 Leute vor sich in der Schlange und nicht die nächsten 100…

Trotzdem sind Chinesen jetzt nicht groß, aber man muss sich ja langsam wieder ans westliche Level herantasten…

DSCI0356Bis 120cm fahren Kinder kostenlos… die Erwachsenen kommen oft nicht über 170cm

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Touris ;)

Deutsche Touristen:

Eckernförde

Deutsche/westliche Touristen:

China

Chinesische Touristen:

überall

Fanatiker in… Verkehrsregeln missachten Benutzung des Lonely Planet Buchung von Pauschalreisen
Besondere Merkmale Langsamer Gang weiße Hautfarbe, keine Schlitzaugen immer in Gruppen von mind. 50 Menschen unterwegs
Nervlevel 50% 0% 1000000%
So kann man ihnen entkommen: Ruhe bewahren, geduldig lächeln und überholen Nach einer Überdosis des Typen „Chinesische Touristen“ will man ihnen gar nicht entkommen… Große Sehenswürdigkeiten(oder das, was in chinesischen Augen darunter fällt) meiden
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Abschiedsgeschenk von Sarah und Jonas

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Ich werde euch vermissen!!!

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Warum geplante Obsoleszenz in China nicht funktioniert

Geplante Obsoleszenz beschreibt das Phänomen, dass (hauptsächlich) Elektrohersteller ihre Geräte so bauen, dass sie nach einem bestimmten Zeitraum kaputt gehen und dann ein neues Gerät gekauft werden muss. Das klappt in westlichen Ländern ganz gut – in China bezweifle ich das stark. Dieses Jahr hat sich keiner von uns Freiwilligen augrund technischer Probleme ein neues Handy kaufen müssen, dafür hat fast jeder sein Handy mal in die Reparatur gegeben. Das ist bedeutend billiger (und zum Teil sogar schneller) als ein neues Gerät zu kaufen. Mein Handy hat das Jahr zum Glück unbeschadet überstanden, aber ich habe dafür andere Dinge reparieren lassen, die ich in Deutschland wahrscheinlich weggeschmissen hätte. Zum Beispiel meinen einen Halbschuh, der einen 4 cm langen Riss hatte, den ich für 37 Cent in 10 Minuten hab flicken lassen. In Deutschland hat mich das Paar 70 Euro gekostet und ich habe es nur eineinhalb Jahre getragen, alles andere wäre Verschwendung gewesen, aber in Deutschland hätte ich das nie gemacht, da ich nicht mal weiß, ob der eine Schuster, den es mal in Eckernförde gab, noch existiert und da Deutschland eine „Wegwerfgesellschaft“ ist.

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Die Pagode oder was man noch nicht geschafft hat

Ich fahre am Sonntag jetzt los reisen und verlasse NuJiang endgültig, deswegen habe ich die letzte Woche noch so ein paar Sachen gemacht, die ich das ganze Jahr lang irgendwie nicht geschafft habe. Am Sonntag war ich zum Beispiel mit Fabi, Regina und Domi an der Pagode, die ich das ganze Jahr immer über LiuKu thronend gesehen habe. Der Weg geht durch den QingShanGongYuan, den Park nachdem unser einer Slum benannt ist, damit war dann endlich mal für mich das Rätsel gelöst, warum der Slum denn so heißt…

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Wir hatten an diesem Tag unglaubliches Glück: als wir den Berg hinaufgeflossen waren(etwas zu heiß), war die Pagode  offen und wir durften hochgehen, obwohl sie noch gar nicht fertig gebaut war, weil sie für Studenten aus HongKong, BeiJing und ShangHai geöffnet war. Diese Studenten kümmern sich mit ihrem Professor um Stadtplanung und haben deswegen NuJiang bereist. Heute Vormittag haben sie dann ihre Untersuchungsergebnisse bei der Regierung hier vorgestellt, wo ich und Regina auch dabei waren- wäre megainteressant gewesen, wenn’s nicht auf Chinesisch gewesen wäre.

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Eine Woche Summerschool

Letzte Woche hat die Summerschool begonnen, in der unsere Slumkids „Nachhilfe“ bekommen, damit sie gut auf das nächste Schuljahr vorbereitet sind. Außerdem haben wir so etwa 15 Kinder dabei, die nächstes Jahr mit Unterstützung von deutschen Paten in die Schule gehen könnten- vorrausgesetzt sie machen sich in der Summerschool. Einige  dieser Kinder sind sehr frech, andere dagegen noch sehr schüchtern…

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Unterricht bei den „Großen“ bzw. Mittagspause bei den „Lütten“

Der erste Tag in der Summerschool war Chaos pur: keiner wusste woher einige Kinder kommen, das Wetter war schlecht, so dass die Einführungsveranstaltung drinnen stattfinden musste mit 50 Kindern in einem Raum und es wusste noch keiner, was er machen musste. Im Laufe der Woche hat sich das dann eingependelt und ist einfacher geworden: wir waren dann mehr Freiwillige und konnten Schichten machen und die Kinder wussten, was auf sie zukommt z.B. dass die nach dem Essen schlafen sollen.

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Lehrer sind Schüler oder Studenten aus der Umgebung, die Bock haben uns zu helfen. Viele von ihnen supernett… und die Kinder sind natürlich auch süß, aber oft richtig anstrengend 😉

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NiYiHeng, NiSiYan und WangLiDu, die Oberstreberin

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